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Ü50: Zehnter bei der Deutschen Meisterschaft

Unsere Spielgemeinschaft Erlangen / Ansbach belegte ersatzgeschwächt einen achtbaren zehnten Platz bei der deutschen Meisterschaft der Altersklasse Ü50.

Nachdem sich bei der Qualifikation das Team sehr souverän und harmonisierend zeigte und das Turnier gewann, musste man zum Finale der Deutschen Meisterschaft leider auf Manfred Winterhalter und Luitpold Distel Verletzungs bedingt verzichten. Das Fehlen unsere beider Center konnte natürlich vom Team nicht kompensiert werden. Dies wurde vor allem gegen Langen und Telgte deutlich. Gegen die robusten und langen Spieler taten sich unsere Jungs sehr schwer. Dennoch konnte man anfänglich die Spiele ausgeglichen gestalten. Mit fortlaufender Spielzeit setzten sich allerdings die Gegner mehr und mehr ab, vor allem bedingt durch die mangelhafte Trefferquote. Positiv war in jeder Hinsicht die Moral und die mentale Stärke des Teams, das Alles versuchte.

Als letzter der Vorrunde spielten die Jungs dann gegen den Dritten aus der Gruppe D - Kronshagen. Der Gegner lag unserem Team, das sah man, dennoch lief es in der ersten Halbzeit noch nicht rund und man lag mit 8:14 hinten. In der zweiten Hälfte wurde dann die Verteidigung aggressiver und endlich klappten auch die Spielzüge. Das Selbstbewusstsein kam zurück und damit auch die Trefferquote. Die zweite Halbzeit gewann unser Team souverän mit 21:9 und lies erkennen welches Potential in Ihr steckt.. Es gab nur einen Wermutstropfen: Arne Kniep verletzte sich bei einem Ellbogencheck des Gegners und war dadurch so stark eingeschränkt, dass er in den Turniervelauf nicht mehr eingreifen konnte. Eine bittere Pille: jetzt spielte das nur noch zu siebt.

Durch den Sieg spielten die Herren um die Plätze 9 - 12, die Freude war groß und man wollte den neunten Platz erreichen. Am Sonntag morgen war dann Dirkheim der Gegner. Da traf man wieder diejenigen Spieler mit denen man sich bereits am Freitag Abend in der Kneipe wortgewaltige Gefechte lieferte, die dann auf dem Spielfeld fortgesetzt wurden. Das Spiel war sehr spannend und es stand 16:16 zur Halbzeit. Die zweite Hälfte dominierten dann unsere Jungs dank einer aggressiven Mannverteidigung und kamen zu einem 37:29 Sieg. Hier schienen die Kleinen Kohla und Philipeit den Ausfall von Kniep unbedingt kompensieren zu wollen spielten sich in einen Spielrausch.

Die Freude war gross das "kleine" Finale um Platz Neun erreicht zuhaben. Hier war der Gegner Möhringen/Tübingen. Die nächste Hiobsbotschaft ereilte unser Team beim Aufwärmen kurz vor Spielbeginn: Heiko Rohdjeß brach sich unglücklich den Ringfinger und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Somit waren es nur noch sechs Spieler und man fühlte sich wie die "zehn kleinen Negerlein". Die Ansbacher kannten Einige Spieler aus Ihrer Zweitligazeit in den Achtzigern. Der Gegner war körperlich aggressiver als unsere Jungs und kam immer wieder am Brett zu Punkten. In der Offensive tat sich die Mannschaft sehr schwer und vergab immer wieder leichte Körbe in Brettnähe. Als die Trefferquote sank, konnte sich Möhringen etwas absetzen. Die Tübinger machten die Räume mit Ihrer Zonenverteidigung sehr eng ud unser Team suchte Ihr Glück in Dreierversuchen. Nach den ersten verpassten musste das Team dann mit Gewalt versuchen das Spiel mit Dreiern zu drehen, was allerdings nicht glückte und man verlor letztendlich verdient.

Das positive Fazit: das Team harmonierte und hat grosses Potential "Wir freuen uns auf 2016 mit einem kompletten Kader und werden wieder angreifen" so der allgemeine Tenor.